Suche
Suche Menü

Old school oder Up to date

Wenn man jung ist, möchte man als Teenager dazu gehören – „in“ sein bzw. zur beliebten Gruppe oder Gang gehören. Man möchte nicht auffallen und einfach mit dabei sein. Schnell wird man zum Außenseiter, wenn man einen eigenen oder anderen Stil hat, keine Markenklamotten trägt, vielleicht nicht raucht und Alkohol drinkt. Ich z. B. habe NIE Kaffee getrunken, ganz einfach aus dem Grund, weil es mir nicht geschmeckt hat. Also warum Kaffee trinken? Nur weil es die Masse tut? Nein! Jetzt nach den Kindern gibt es auch bei mir ab und zu einen Cappuccino oder einen Latte 🙂 Aber weil ICH Lust dazu habe und er mir mit viel Milch und Zucker schmeckt!

In jungen Jahren ist man im seltensten Fall so gefestigt, dass der eigene Geschmack, Interessen und Vorlieben offen und ehrlich kommuniziert werden. Lieber fügt man sich der Masse, als einmal „nein“, „ich möchte das nicht“, „mir gefällt das nicht“ zu sagen.

03

Wie ändert sich das im Erwachsenen Leben? Es gibt sie überall die Interessengemeinschaften; Leute die sich finden aufgrund Ihrer Vorlieben und Hobbies, im Beruf oder sonstwo. Und auch hier muss man doch ehrlich sagen, dass es manchmal ähnlich ist. Man möchte dazu gehören, in der selben Liga spielen, etwas erreichen und erfolgreich sein. Aber wer definiert das Non plus ultra? Was heute noch „Hip“ ist kann morgen schon wieder „Out“ sein. Ich möchte mich nicht auf eine Seite stellen, sondern das tun was mir gefällt, egal ob das mal heißt nach links oder nach rechts zu gehen.

Immer wieder wird doch ganz schnell in Schubladen gedacht und einkategorisiert. Erwische mich da manchmal auch selbst… aber wie oft muss man doch sagen, dass hinter manch komischer Oberflächlichkeit etwas ganz besonderes verborgen ist. Wer nimmt sich noch die Zeit hinter manche Fassade zu blicken oder wer hat die Zeit dazu?

05

Ich habe für mich schon sehr früh gelernt auf meinem Bauch zu hören, genau das zu tun was sich gut anfühlt und wohinter ich auch wirklich stehen kann. Nichts aus Kalkulation und Absicht heraus. Auch wenn ich mich mit einem „nein“ manchmal ins Abseits gestellt habe. Man lernt Stück für Stück stark zu sein und für seine Interessen einzustehen und wenn es am Anfang damit beginnt nicht jeden Trend mit zumachen.

Ich fand damals z. B. diese Plateauschuhe wie Buffalo & Co furchbar – ich hatte nie welche an und ich fand sie NIEMALS cool – haut mich daher bitte nicht! Ich bin bei meinen verwaschenen und bemalten Chucks geblieben. 😛 Klar ist es nicht immer einfach! Es tut manchmal weh und ist enttäuschend, aber es ist doch soviel mehr wichtiger SICH SELBST treu zu bleiben und nicht der Masse oder Personen nachzueifern.

02

Das zu schreiben ist um ein vielfaches leichter, als es auch genau so zu tun. Gerade wenn es einmal nicht so gut läuft, man sich schlecht oder unwohl fühlt, schaut man sich um. Sieht hier und da etwas das einen zum Grübeln bringt…. „Warum klappt es da?“, „Was mache ich falsch?“, „Was ist bei mir anders?“ – Aber das ist doch absoluter QUATSCH! Diese negativen Gedanken, Neid, Hader und Vergleich ist doch Mist. Was hilft es Likezahlen zu vergleichen, traurig zu sein wenn ein anderes Bild mehr geliked wird als das eigene.

Ich hatte schon oft Gespräche zu diesem Thema mit verschiedenen Personen… aber wir sollten uns nicht über Klicks und Likes definieren. Das hat etwas mit Reichweite, Algorithmen und Technik zu tun – absolut nichts mit Emotionen. Wenn Du etwas postest dann doch darum, weil es DIR gefällt. Weil DU STOLZ darauf bist. Ganz egal wieviele Leute ihren linken Zeigefinger benutzen und das Bild liken.

01

Geschmäker und Interessen sind so verschieden und das ist auch gut so! Ich bewundere (ja wirklich) oft meine KOLLEGEN/KOLLEGINNEN (keine MITBEWERBER oder KONGURENZ!!! – wir lieben alle das was wir tun) die auf eine wunderbare Art und Weise ganz detailverliebt, verschnörkelt und verspielt sind. Absolut toll kombiniert mit viel Schnick Schnack & Co. Ich könnte das nicht im Ansatz bzw. habe nicht das Gefühl dazu die Muster wild zu kombinieren, damit etwas neues Tolles entsteht.

Daher versuche ich persönlich meinem Geschmack und meinem Stil treu zu bleiben. Klar versuche ich auch ab und zu etwas Neues aus und lasse mich von manchen Dingen inspirieren, aber trotzdem möchte ich mir mit Din.Din treu bleiben. Es ist mir absolut bewusst, dass ich nicht unbedingt die Masse anspreche. Aber das macht auch gar nichts. Es gefällt mir so wie es ist.

04

Oft muss ich ein bisschen grinsen… wenn ich höre, sehe und lese wie ich beschrieben werde: „schlicht, unbunt, ohne Schnörkel, geradlinig, Retro, Old School, bunt mit Stil …“.  Das lässt mich immer wieder nachdenken und sagen: „mhm echt wirklich?“.

Sich selbst einzuschätzen ist ja meistens wirklich schwierig. Auch mich selbst zu beschreiben fällt mir unheimlich schwer, manchmal muss es jedoch sein – z. B. bei Texten auf der Internetseite, bei Vorstellungen oder Flyern (… jetzt wisst Ihr auch warum es immer noch keine neuen Flyer gibt – die liegen hier seit über einen halben Jahr! Ich finde einfach nicht die passenden Worte über mich!) Man möchte nicht überheblich wirken noch marktschreierisch – auch wenn man es für die Werbung manchmal sein sollte! Ich komme ja beruflich aus diesem Bereich und für andere fällt mir es überhaupt nicht schwer – nur bei mir selbst.

11801960_940527562636703_313336091_n     11756545_940527542636705_404126947_n

Ich bin nicht laut – ich bin nicht bunt – aber so bin ich!

Mir ist es egal ob, das was ich tue gerade „old school“, „in“ oder „out“ ist. Ich möchte mir in den Spiegel schauen können ohne mich zu schämen für das was ich tue und was ich bin. Jeden Tag gibt es ein Stückchen mehr zu lernen zu wachsen und sich neuen Herausforderungen zu stellen. Daher wünsche mir einfach ein bisschen mehr Toleranz, Akzeptanz und Offenheit untereinander. Jeder darf und sollte so sein dürfen wie er ist.

Wir sind alle ganz normale Leute …  mehr zu diesem Thema dann im nächsten Blog Beitrag.

Für heute ist hier erst einmal Schluss.
Ich wünsche Euch noch ein tolles restliches Wochenende!

unterschrift

Schnittmuster:
Miss Talia von Lieblingsnaht

Verwendete Stoffe:
gewebter grafischer Viskose Stoff von Stoff & Stil

:.: Beitrag enthält Werbung :.:

Schreibe einen Kommentar

Pflichtfelder sind mit * markiert.


15 + 19 =

Durch die weitere Nutzung der Seite stimmst du der Verwendung von Cookies zu. Weitere Informationen

Die Cookie-Einstellungen auf dieser Website sind auf "Cookies zulassen" eingestellt, um das beste Surferlebnis zu ermöglichen. Wenn du diese Website ohne Änderung der Cookie-Einstellungen verwendest oder auf "Akzeptieren" klickst, erklärst du sich damit einverstanden.

Schließen