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Kreativität ON / OFF

Kreativ arbeiten ist manchmal gar nicht so leicht. Kreativität kann man nicht mit einem Knopf ein- und ausschalten. Auch wenn ich mir das persönlich manchmal sehr wünsche.

Es gibt Phasen wo der Kopf schwirrt vor Energie und Ideen die nur warten, entlassen und umgesetzt zu werden. Manchmal ist der Kopf voll, aber der Körper ist nicht in der Lage dies umzusetzen oder der Kopf ist komplett leer gefegt wie nach einem Orkan, obwohl verschiedene Projekte auf Umsetzung drängen.

07aDaher ist es oft sehr schwer, die perfekte Balance zwischen kreativer Ideen, notwendiger Fleißarbeit und Zeit zu finden. Auch wenn es manchmal leicht aussieht, es ist wirklich harte Arbeit!

Manchmal gibt es aber Zeiten in der die Kreativität nicht sprudelt, man sich ausgelaugt und schlapp fühlt. Egal aus welchen Gründen, persönlichen Empfindungen oder Erfahrungen heraus. Life is a rollercoaster … Es geht hoch und runter und man fühlt sich nicht immer nur gut oder schlecht.

Ich habe mir daher vorgenommen, keinen zu hohen Druck und Tempo aufzuerlegen. Klar wenn man links und rechts schaut, könnte man manchmal verzweifeln wie schnell, reibungslos und einer hohen Taktfrequenz bei anderen neue Dinge entstehen. Aber das ist doch für einen ganz persönlich nicht relevant. Ich muss mich gut fühlen, die Arbeit mit meiner Familie in Einklang stellen und meinen persönlichen Anspruch an Qualität auch umsetzen können.

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Jede Mutter und Hausfrau weiß, wieviel „Arbeit“ so ein „Familienunternehmen“ macht – mit putzen, kochen, waschen, Kinder bespaßen und der Dinge mehr. Im geringsten Fall habt ihr wie auch ich, keine Putzfrau, die die Wohnung oder das Haus auf Vordermann bringt, eine Nanny oder Aupair welches Eure Kinder bespaßt und eine Köchin oder Haushälterin die alle mit einem rundum gelungenen und gesunden Essen versorgt. Mancher von Euch ist berufstätig und vielleicht auch noch selbstständig und neben all den Dingen möchtet ihr Euch und Eurer Familie gerecht werden. Das ist manchmal nicht einfach …

Daher zweifelt NICHT an Euch, schaut nicht auf andere sondern fühlt in Euch hinnein was Euch gut tut. Eure persönliche Situation kann nicht mit XY verglichen werden, da jeder eine andere Lebensgrundlage und Situation hat.

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Aber wie überwindet man ein Tief und Schaffenskrise, wenn man mittendrin steckt?

Da ich auch immer wieder in so einem Motivationstief und Kreativwüste stecke habe ich Euch einmal ein paar Tipps zusammen geschrieben die mir immer ganz gut helfen.

      • Struktur und To-Do-Listen
        Manchmal ist man überfordert mit den Dingen, die über einen hereinbrechen. Es ist auch manchmal viel was man so alles im Kopf hat. Das eine Kind muss zum Sport gefahren werden, mit dem anderen muß man zum Arzt und der Dinge mehr. Man kommt nicht zur Ruhe und weiß nicht wo man als erstes hinlangen soll. Der Kopf rattert ununterbrochen!
        Mir hilft dann immer alles zu Papier zu bringen. Alle Punkte direkt aus dem Kopf aufs Papier. Anschließend markiere ich mir die dringenden und ganz wichtigen Dinge und nehme mir diese für verschiedene Tage Stück für Stück vor. Es gibt doch nichts schöneres, als Punkt für Punkt von Deiner LISTE zu streichen. So sieht man was schon erledigt wurde und hat auch in Hochphasen und Stress das Gefühl etwas geschafft zu haben, weil man nicht nur den Berg sieht der noch vor einen liegt.
      • Arbeitsumgebung
        Gerade wenn man kreativ arbeiten möchte, ist für mich eine „Wohlfühl-Atmosphäre“ wichtig. Richte Dir Dein Arbeitszimmer oder Ecke so gemütlich wie möglich ein. Ein Ruckzugsort den Du ganz für Dich alleine hast und der nur DIR ganz alleine gehört.
        Schalte Dir schöne Musik ein, schenke Dir ein leckeres Glas Wein oder einen Kaffee ein.Wenn Du jedoch so einen Platz hast und es trotzdem nicht funktioniert dann wechsle einfach mal den Ort. Schnapp dir Deinen Laptop oder Nähmaschine und setz Dich in den Garten, auf dem Balkon oder Terasse.
      • Pause machen – Ruhe
        Wenn man an einem Problem festhängt und nicht weiterkommt, hilft mir es manchmal eine Pause einzulegen. Manchmal hat man einfach ein Brett vorm Kopf und steigert sich in das Problem hinein, weil man die Lösung förmlich erzwingen möchte. Mit etwas Abstand und freien Kopf, lösen sich Probleme meistens in Luft auf und alles geht einem wieder viel leichter von der Hand. Ja manchmal könnte man sich bei späterer Betrachtung förmlich an den Kopf klatschen. 🙂
        Um uns richtig entfalten zu können brauchen wir in dieser schrillen und lauten Zeit Ruhezonen im Leben. Daher ist es manchmal vollkommen in Ordnung von der Bildfläche zu verschwinden, die Akkus aufzuladen um neue Kraft zu tanken. Tiere halten Winterschlaf und Pflanzen wissen von allein wann sie Erholungsphasen brauchen, nur wir Menschen schaffen es scheinbar die Notwendigkeit der Regeneration zu ignoren.04a
      • Rat einholen – Brainstorming
        Sitzt man in einer Sackgasse, hilft es manchmal jemanden um Rat oder Hilfe zu fragen. Derjenige ist mit dem Thema nicht betraut und kann sich von außen einen objektiven Eindruck vermitteln und neue Ansätze finden. Auch wenn z. B. bei der Namensfindung von neuen Ebooks unmögliche Ideen von der besseren Hälfte in den Raum geworfen werden. Auch aus Blödsinn kann etwas schönes entstehen.
      • Ablenkung – Zeit für sich
        Fühlt man sich leer, ausgelaugt und weiß nicht wie es weitergehen soll, hilft es auch manchmal etwas schönes zu unternehmen. Was das genau sein kann, kann jeder für sich selbst entscheiden. Egal ob das ein Spaziergang ist, ein Verwöhntermin beim Kosmetiker, ein Sauna Besuch oder mit Freunden Essen gehen. Raus aus den vier Wänden, weg mit den Problemen.Träume doch einfach mal vor Dich hin. Lass Deine Gedanken treiben und schau wo sie Dich hinbringen. Wir haben viele Verpflichtungen und Verantwortungen anderen gegenüber. Aber wie sieht es aus mit der Verpflichtung und Verantwortung uns selbst und unserer Lebensqualität gegenüber? Ein Stückchen Zeit für uns ganz allein muss bleiben!
      • Nichts erzwingen
        Wenn man eins NICHT kann, dann ist es Kreativität zu erzwingen. Tempo und Druck sind der größte Killer.

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Unsere Wünsche sind Vorgefühle der Fähigkeiten, die in uns liegen. Vorboten desjenigen, was wir zu leisten imstande sein werden. (Johann Wolfgang von Goethe)

Dieses Zitat gefällt mir sehr gut, weil es zeigt, dass wir mit unserer kreativen Arbeit eigene Wünsche und Träume verwirklichen können. Man muss daran glauben, träumen und dann die Kraft aufbringen diese umzusetzen. Ganz allein für sich selbst!

Wie macht Ihr das wenn Ihr in einem Tief sitzt? Welche Tipps und Tricks könnt Ihr empfehlen?

unterschrift

Schnittmuster/Stoff:

Jersey Freddy der Fuchs – Stoff & Liebe
Stoffdesign Myrielle Rapelli

Pullover nach eigenem Schnitt der eventuell wenn es die Zeit zulässt im Herbst kommt.

 

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